Der FC Wangen bei Olten von 1930 – 2011
1930
22 junge Männer gründen am 12. April 1930 den FC Wangen
1932
Meistertitel in der Gruppe Zentralschweiz
1935
Meistertitel in der Gruppe Zentralschweiz
1941
Einstellung des Fussballbetriebes, da der Fussballplatz der Anbauschlacht
(Plan Wahlen) zum Opfer fiel.
1946
Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Kriegszeit.
1. Mannschaft bestreitet die 4. Liga Meisterschaft.
1947
Erstmals eine 2. Mannschaft (5. Liga) Gründung der Juniorenabteilung
1953
Nach mehreren Anläufen gelingt der Aufstieg der 1. Mannschaft in die 3.Liga
1955
Regionalmeister der 3. Liga und erstmaliger Aufstieg in die 2. Liga
1963
Abstieg in die 3. Liga
1965
Rückkehr in die 2. Liga
1978
Abstieg in die 3. Liga
1981
Aufstieg in die 2. Liga
1990
60-jähriges Jubiläum mit der offiziell gegründeten Partnerschaft zwischen Wangen und Traben-Trarbach.
1991
Erstmals Gruppensieger in der 2. Liga und auf Anhieb erstmaliger Aufstieg in die 1. Liga.
1992
Nach nur einem Jahr wieder Abstieg in die 2. Liga
1993
Wiederaufstieg in die 1. Liga
1994
Erneute Relegation in die 2. Liga
1997
Dritter Aufstieg in die 1. Liga.
Etablierung in der obersten Amateurliga
1999/00
Souveräner Sieg der 1. Liga Gruppe 2.
Aufstiegsspiele gegen Meyrin GE. Auswärtssieg und Heimniederlage. Mit dem Torverhältnis von 5:2 für
die nächste Runde qualifiziert. Auswärtsniederlage und Heimsieg gegen Zug. Gesamttorverhältnis 3:2.
Erstmaliger Aufstieg in die National Liga B im Jahre des 70-jährigen Bestehen des Vereins.
2000/01
Der FCWangen bestreitet mit dem niedrigsten Budget aller Clubs die Schweizer Meisterschaft in der NLB.
Im Eiltempo musste die Infrastruktur auf der Chrützmatt den Vorschriften
der National Liga angepasst werden.
Am Schluss fehlte ein winziges Pünktlein, das zum Ligaerhalt gereicht hätte.
Nach nur einem Jahr Relegation in die 1. Liga.
2001/02
Missratener Start in der 1. Liga Meisterschaft.
Nach sechs Spielen mit bloss einem Punkt am Tabellenende. Es folgte eine Aufholjagd und endete
schliesslich mit dem 10. Tabellenrang und Wahrung der Ligazugehörigkeit.
2002/03
Der FC Wangen beschliesst die Meisterschaft der 1.Liga Gruppe 2 hinter YF Juventus auf dem
2. Tabellenrang und nimmt an den Aufstiegsspielen zur Challenge League (bisher National-Liga B) teil.
Im ersten Spiel wurde in Chiasso ein beachtliches 1:1 erzielt, wobei aufgrund der Torchancen gar ein
Auswärtssieg möglich gewesen wäre.
Im Rückspiel auf der Chrüzmatt waren die Tessiner stärker und realisierten mit ihrem 3:0 Sieg den Aufstieg.
2003/04
Nach einem unerklärlichen Einbruch zu Beginn der 1.Liga-Meisterschaft Saison 2003/04, der nach
sieben Spielen mit dem zweitletzten Tabellenrang seinen Tiefpunkt erreicht hatte, folgte eine tolle
Aufholjagd.
Mit dem 2:0 Auswärtssieg im allerletzten Meisterschaftsspiel auswärts gegen Serrières wurde wie im
Vorjahr wiederum der 2. Rang erspielt.
Wangen spielte erneut um den Aufstieg in die Challengue League. Diesmal scheiterten die Wangner
am FC Locarno. Daheim 1:1 und im Tessin 0:0 lauteten die beiden Resultate. Das Auswärtstor entschied
zugunsten der Südschweizer.
Wangen verbleibt, wie nachträglich auch Locarno, in der 1.Liga.
2004/05
Nach siebeneinhalb Jahren erfolgreicher Tätigkeit als Trainer verliess René Erlachner zu Beginn
des Jahres den FC Wangen. Erlachner wird Trainer beim Chalenge League-Club Wohlen.
Das in der Winterpause auf dem 2. Tabellenrang liegende 1.Liga-Team des FCW wird inskünftig vom
ehemaligen Abwehrspieler Berns Kilian trainiert.
Der 2. Tabellenrang konnte verteidigt werden, womit der FC Wangen erneut an der Aufstiegsrunde
teilnahm.
Vor über 1000 Zuschauern spielte der FCW daheim gegen Lausanne Sport 2:2. Im Rückspiel auf der
Pontaise (4'8000 Zuschauer) brachen die Wangner zum Schluss ein und unterlagen klar mit 6:1.
Die Frage, ob es an der Einstellung einiger Akteure lag, war zumindest berechtigt, verliessen doch
am Saisonende acht Spieler den FC Wangen. Der Klub feierte in einem einfachen, aber denkwürdigen
Rahmen sein 75 Jahr Jubiläum.
2005/06
Auf die Saison 2005/06 wurde als Nachfolger von Bernd Kilian Salvatore Romano zum neuen Trainer
verpflichtet. Romano übernahm eine recht schwierige Aufgabe, musste er doch wegen der vielen
Abgänge praktisch eine neue Mannschaft aufbauen. Das Saisonziel war diesmal weniger hoch gesteckt,
wurde jedoch in Anbetracht der Umstände mit dem Erreichen des guten Mittelfeldplatzes (8.) erreicht.
Nach nur einem Jahr Tätigkeit in Wangen kehrt Romano ins Profigeschäft zurück und wird
Assistenztrainer beim neu in die Super League aufgestiegenen FC Luzern.
Nachfolger als Trainer beim FC Wangen wird der langjährige Innenverteidiger beim FC Aarau,
Mirko Pavlicevic.
2006/07
Der Start in die Meisterschaft gelang in etwa den Erwartungen entsprechend. Im Swisscom-Cup wurde
nach überstandener Qualifikationsrunde im 1/32 Final der Challenge League Club Concordia Basel mit
1:0 bezwungen, was gleichbedeutend war mit dem Einzug in den 1/16-Final. Dort traf man einmal
mehr auf den FC Zürich. Vor nicht ganz 2000 Zuschauern siegte der Oberklassige auf der Chrüzmatt
mit 4:1.
Nach elf Meisterschaftsrunden wurde Trainer Mirko Pavlicevic entlassen. Nicht seine Arbeit als solche,
sondern ein gespanntes Verhältnis innerhalb der Mannschaft wurde zu seinem Stolperstein.
Bis zur Winterpause übernahm interimistisch Bejtush Rrustolli das Training und auch das Coaching.
Die Mannschaft überwinterte auf dem 6. Tabellenrang. Zu Jahresbeginn kehrte René Erlachner nach
anderthalb jähriger Tätigkeit beim Challenge League Club Wohlen als Trainer auf die Chrüzmatt zurück.
Daheim topp, auswärts flop, so kann die zweite Saisonhälfte bezeichnet werden. Mit 41 Punkten
wurde schlussendlich die Meisterschaft auf dem 8. Rang beendet, punktgleich mit Muttenz und
Luzern U-21, aber dem schlechteren Torverhältnis.
Mit René Erlachner als Trainer startete der FC Wangen mit viel Optimismus in die Saison 2007/08.
Doch dieser Optimismus erlitt zu Beginn einen argen Dämpfer. Das erste Meisterschaftsspiel ging in
Solothurn 1:4 verloren. Auch im Schweizer Cup ging es nicht besser. Die erste Qualifikationsrunde,
auswärts gegen den SC Düdingen ausgetragen, bedeutete bereits Endstation. „Wangen erneut
vorgeführt und geohrfeigt“ so lautete der Titel des Matchberichtes vom zweiten Meisterschaftsspiel.
Kein Wunder, sagte doch die klare 2:7 Niederlage auf dem Neufeld in Bern gegen YB U-21 alles.
Abgeschlagen auf dem letzten Tabellenrang liegend, startete man zum ersten Heimspiel der Saison,
was dann auch die Wende bedeuten sollte. Aus den folgenden fünf Partien holte der FCW elf Punkte
und rückte auf den siebten Tabellenrang vor. Die Vorrunde wurde schliesslich auf dem 12 Rang beendet,
aber dank den beiden Siegen gegen Solothurn und YB U-21 in den vorgezogenen Rückrundenspielen
(Revanche geglückt) ging es schliesslich auf Rang 8 in die Winterpause.
Aus den restlichen 13Spielen wurden noch 14 Punkte erobert und die Meisterschaft mit 38 Zählern
auf dem 7. Tang beendet. Da der klare Gruppensieger Basel U-21 die Aufstiegsspiele nicht bestreiten
konnte, rückten der FC Biel als Zweiter und der FC Münsingen als Dritter nach. Absteigen musste
der SV Lyss und der FC Laufen.
Einen besseren Start als ein Jahr zuvor gelang diesmal dem FC Wangen, konnte doch der einstmalige
Angstgegner Münsingen daheim 3:1 bezwungen werden. Auch das 1. Cup-Qualifikationsspiel gegen
die Old Boys wurde auf der Chrüzmatt gleich mit 5:1 gewonnen. Die Ernüchterung folgte in
Emmenbrücke. Eine desolate Leistung führte gegen den Aufsteiger zu einer 1:3 Niederlage. Im gleichen
Stil ging es in Runde 2 des Schweizer Cup weiter. Niederlage in Höngg und aus der Traum vom
Vorstossen in die 1. Hauptrunde.
Auch in der Meisterschaft harzte es mit dem Tiefpunkt einer 0:6 Klatsche gegen den FC Solothurn.
Mit 20 Punkten aus 16 Spielen ging es in die Winterpause. Es kam zum Bruch mit Trainer René
Erlachner, der signalisierte, dereinst zum Stadtrivalen FC Olten zu wechseln. Der grösste Erfolg,
der René Erlachner mit der FC Wangen feierte, war zweifelsohne der Aufstieg in die National Liga B
(heute Challenge League) im Jahre 2000. Mit Salvatore Romano kehrte ein alter Bekannter als Trainer
auf die Chrüzmatt zurück. Die vielen Ab- und Neuzugänge waren nicht förderlich, erfolgreich auftreten
zu können. Niederlagen und Siege wechselten regelmässig ab und es musste lange um den Ligaerhalt
gezittert werden. Für die Aufstiegsrunde qualifizierten sich der SC Kriens und der FC Schötz. Sportliche
Absteiger waren der FC Olten und der SV Muttenz, wobei die Baselbieter am Grünen Tisch die
Ligazugehörigkeit wahren konnten.
Salvatore Romano nützte die Chance, ins Profigeschäft zurückkehren zu können und wurde
Assistenztrainer bei GC. Als neuer Trainer wurde Max Rüetschli verpflichtet. Einmal mehr wurde
die Cup-Qualifikation nicht überstanden. Bereits im ersten Spiel kam das Aus gegen den FC Baden.
Auch der Meisterschaftsstart ging mit einer 1:5 Auswärtsniederlage in Delémont buchstäblich in die
Hosen. Die Reaktion folgte mit einem 4:1 Heimsieg gegen den SV Höngg. Doch in der Folge blieben
weitere Siege aus. Nach neun Runden lag der FC Wangen mit bloss 6 Punkten auf dem letzten Platz
und man machte sich ernsthafte Gedanken, wie es weiter gehen sollte. Eine weitere Niederlage gegen
den ebenfalls abstiegsbedrohten SV Muttenz und blamable Leistung auf dem Utogrund gegen den
FC Zürich U-21 brachte das Fass zum Überlaufen. Wie meist in solchen Fällen musste der Trainer
über die Klinge springen. Max Rüetschli wurde frei gestellt. Für die letzten drei Spiele vor der
Winterpause übernahm Goran Pekas das Coaching. Trotz des schon beinahe historischen 6:2 Sieges
über Aufstiegsaspirant Delémont überwinterte der FCW auf einem Abstiegsplatz.
Von 12 auf 33 Punkte. Goran Pekas hatte das Vertrauen gewonnen und blieb für den Rest der Saison
Wangens Trainer. Unter seiner Leitung wurde die Aufholjagd erfolgreich gestaltet und als im
zweitletzten Spiel Tabellenleader Zürich U-21 mit 2:0 besiegt wurde, war der Ligaerhalt noch vor dem
letzten Spiel gesichert. Die Saison wurde schlussendlich mit 33 Punkten auf dem 12 Rang
abgeschlossen. Der Vertrag mit dem Trainer wurde für die neue Saison verlängert. YF Juventus Zürich
als Gruppensieger und die SR Delémont, hinter den U-21 Mannschaften vom FC Basel und FC Zürich
vierte, gingen in die Aufstiegsrunde, wobei den Jurassiern der Sprung nach oben gelang. Absteiger
waren der SV Schaffhausen und der SV Höngg.
"Zumindest eine bessere Rangierung als in der Saison zuvor und mit dem Abstieg nichts zu tun haben".
So lautete die Zielsetzung zu Beginn der Saison. Ein 10. Rang und 40 Punkte standen nach Abschluss
der Meisterschaft auf dem Konto. Also zwei Ränge besser und sieben Punkte mehr als ein Jahr zuvor.
Damit wurde das Ziel wohl erreicht, obschon im Nachhinein betrachtet durchaus mehr möglich gewesen
wäre, wurden doch bei einigen Spielen Punkte im aller letzten Moment noch vergeben. Mit zunehmender
Dauer fand sich dann aber die Mannschaft immer besser und legte einen bemerkenswerten Schlussspurt
hin, wurden doch die letzten drei Spiele alle gewonnen. Das war nicht immer so, wurden doch oftmals
nach feststehender Ligazugehörigkeit die Zügel losgelassen. Auch wenn mit dem 10. Schlussrang der
Unterschlupf in der ersten Ranglistenhälfte nicht gelang, durfte man bei FC Wangen dennoch stolz
sein, war man doch von den vier Solothurner Vertretern in der 1. Liga am besten platziert, also die
Nummer 1. Obschon Goran Pekas die junge Mannschaft in der Saison 2009/10 vor dem drohenden
Abstieg rettete und in den laufenden Meisterschaft weiter zu entwickeln vermochte, wurde der Vertrag
nicht mehr erneuert. Nicht zuletzt finanzielle Gründe, der FC Wangen als einer der wenigen Dorfclub in
der 1. Liga muss jeden Franken zwei Mal drehen, bevor er ausgegeben werden kann, führten zu diesem
nicht überall nachvollziehbaren Entschluss. Positiv zu vermerken ist die Tatsache, dass 14 Kaderspieler
auch in der neuen Saison dem FCW die Treue halten werden. Goran Pekas's Nachfolder, Heiri
Eggerschwiler, wird somit ein gutes Erbe antreten können. Die Aufstiegsspiele zur Challenge League
bestritten aus der Gruppe 2 der FC Schötz und der FC Breitenrain, wobei beide Clubs scheiterten. In
die 2. Liga interregional absteigen mussten der FC Laufen und der SC Bümpliz.
2007/08
2008/09
2009/10
2010/11
Copyright © 2012 FC Wangen bei Olten. Alle Rechte vorbehalten.
Download
“Die 50 Jahre des Fussballclubs Wangen bei Olten”